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Die erste Konferenz zur Vereinheitlichung des zivilen Schiffsrechts in Antwerpen


Bei der ersten Konferenz zur Vereinheitlichung des zivilen Schiffsrechts 1642 in Antwerpen wurden verbindliche Regeln festgelegt, um Unfälle zu verhindern und die Verständigung zu verallgemeinern. Zugleich wurden juristische Fragen und Fragen der Haftung besprochen (z. B. die Schiffsanrufung).
Nach 2-monatigen Verhandlungen (von Juni bis August 1642) wurden vertraglich vereinbarte und verpflichtende Regeln geschaffen.

Vertrag von Antwerpen Das einzigartig Neue bei der Konferenz war, daß sie ohne die üblichen Religionsstreitigkeiten einherging. Katholen und Protestanten schlugen sich ausnahmsweise nicht die Köpfe ein. Bei den über zwei Jahre anhaltenden Vorbereitungen wurde vereinbart, daß nur und wirklich nur sachbezogene Themen behandelt werden. Die Havarie 1640 in Glasgow war der Ausgangs- und Bezugspunkt der Konferenz.

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